Home 2017-12-11T22:52:54+00:00

Sprachgestaltung – mehr als eine Bühnenkunst

Die Sprachgestaltung ging aus der Anthroposophie Rudolf Steiners hervor und trat zuerst als Bühnenkunst in Erscheinung, in Rezitation und Schauspiel. Heute, nach über 90-jährigem Bestehen, wird sie auch in pädagogischen, therapeutischen und sozialhygienischen Lebensbereichen angewandt. Sie gestaltet die Sprache der Dichtung und Literatur, jedoch nicht allein dem Sinn nach, sondern vor allem auch dem Sprachlaut gemäss, das heisst sie gibt im Sprechen dem einzelnen Sprachlaut sein Eigenleben in Klang und Bewegung zurück. […]

Durch die Kunst der Eurythmie wird sie  somit sichtbare Sprache. Die gestischen Bewegungen in den gesprochenen Lauten werden anschaubar. Durch die Anthroposophie Rudolf Steiners sind die geistigen Zusammenhänge der Sprache zwischen Mensch und Kosmos offenbar und zugänglich geworden. Durch die künstlerischen Mittel der Sprachgestaltung setzt sich der Mensch in eine reale Beziehung zum Sprachgeist und klärt seine Subjektivität an der Objektivität der Sprachgesetze.

Sprache – gestalteter Gestus

2. Netzwerk-Arbeitstreffen
Himmelfahrt, 25.–27. Mai 2017

Bei strahlend blauem Himmel und Temperaturen bis fast 30 Grad trafen sich zu Himmelfahrt knapp 60 Sprachgestalterinnen und Sprachgestalter und einige Eurythmistinnen zur Tagung …

Lesen Sie hier den ganzen Bericht von Franziska Schmidt v. Nell.PDF

Blitzlichter von Teilnehmer/innen.PDF

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